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Desaströse erste Halbzeit führt zu Niederlage für Kangaroos

Desaströse erste Halbzeit führt zu Niederlage für Kangaroos
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Den Kangaroos schien die Bedeutung der Partie nicht wirklich bewusst. Schon beim Warmspielen hatte man als neutraler Beobachter nicht den besten Eindruck und exakt so begann auch die Partie.

Lief es in der Verteidigung noch einigermaßen ordentlich, die Offensivaktionen waren schlichtweg unterirdisch. Kein Tempo, langsamer Ballvortrag nach Gegenkörben, kein Zug zum Korb, eine schlechte Trefferquote, leichtfertig vergebene Korbleger, die Liste der Mängel im BG-Spiel hätte man unendlich fortsetzen können. Auch die Kulisse von über 400 Zuschauern am Familientag schien keine Motivation für die Protagonisten auf dem Feld. Nach 18 Minuten standen gerade einmal 18 Punkte auf dem Habenkonto, was als Minusrekord der letzten Jahre in die Annalen eingehen dürfte. Die Herzogenauracher verteidigten sicherlich sehr gut und engagiert, richtig schwer machte man es den Mittelfranken aber auch nicht. Trotzdem kam kurz vor der Halbzeitpause noch einmal Hektik auf. Ein Schlag ins Gesicht von Bernhard Benke führte bei diesem zu einer klaffenden Platzwunde, geahndet wurde die Situation nicht, dafür wurde Johnny Genck wegen Reklamierens von der Unparteiischen mit zwei technischen Fouls hintereinander frühzeitig zum Duschen geschickt. Beim Spielstand von 23:42 ging es dann auch als Krönung des Abends mit zwei Akteuren weniger zum Pausentee.

Zumindest Benke konnte verarztet werden und kam dann mit dickem Verband um den Kopf aufs Spielfeld zurück. Vielleicht war dieser „Turban“ das Signal für die Kangaroos. Plötzlich legte man den Schalter um und zeigte nun das, was man von der Mannschaft erwarten darf, nämlich bedingungslosen Kampf und Einsatz. Die Partie wurde nun auf beiden Seiten überproportional hart geführt. Die Gäste waren sichtlich überrascht von der plötzlichen Gegenwehr der Stadtberger. Mit 24:12 gewann Leitershofen das dritte Viertel. Nach zwei Distanzwürfen von Lewis Londene und einem Korb von Bernhard Benke stand es in der 32. Minute plötzlich nur noch 53:57 aus Sicht der BG, alles schien wieder möglich. Die Longhorns gaben sich aber nicht geschlagen, zogen wieder einige Punkte weg, dann pirschte sich die BG aber immer wieder heran. Ein Dreier von Emanuel Richter eine Minute vor Schluss zum 68:71 nährte erneut die Hoffnung der Fans, die ihr Team leidenschaftlich anfeuerten. Es begann die Phase der unausweichlichen Stop-Clock Freiwürfe. Herzogenaurachs Routinier Stefan Dinkel bewahrte aber die Nerven und verwandelte sieben von acht dieser Bonuswürfe. Die Aufholjagd der Kangaroos hatte zweifelsohne zu spät begonnen. Positiv war lediglich noch zu vermelden, dass die Leitershofer zumindest den direkten Vergleich gewannen, da man im Hinspiel mit sechs Punkten Differenz siegreich geblieben war. Vielleicht später in der Saison noch ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Dadurch verbleibt die BG auch auf Platz acht in der Tabelle vor den punktgleichen Gästen. Die Lage in den hinteren Tabellenregionen der Regionalliga wird aber enger, auch weil jetzt zwei schwere Auswärtsspiele in Jena und Oberhaching für Stadtbergen auf dem Programm stehen.

Hier geht es zu den Bildern.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen:

Genck (3), Breuer (2), Tucker (2), Uhlich (8), Londene (15/1 Dreier), Hadzovic (6), Veney (10/1 Dreier), Richter (15/3 Dreier), Tesic (3); Benke (8).

Beste Werfer Herzogenaurach:

Krause (20), Dinkel (15), Horstmann (12)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick:

„Wenn wir die Intensität der zweiten Halbzeit über 40 Minuten abliefern würden, dann gewinnt man solch ein Spiel. Leider passiert uns das zu oft, dass wir phasenweise vollkommen lethargisch agieren, ich bin ziemlich verärgert“.

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger:

„Es wäre heute die große Chance gewesen, klare Verhältnisse für den weiteren Saisonverlauf zu schaffen. Das haben wir versäumt, spätestens jetzt muss der Blick nach unten in der Tabelle gehen. Für die erste Halbzeit müssen wir uns bei den Zuschauern entschuldigen“.

BG-Teamchef Andreas Moser:

„Über die Aktion vor der Halbzeit müsste man mal über Themen wie Souveränität, Deeskalation und genereller Kommunikation sprechen. Leider ist das nicht bei allen Beteiligten gewollt und über die Öffentlichkeit sehen das die Regularien nicht vor. Daher alles gut“.

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